SEO Profi-Wissen:
Die 50 wichtigsten Google Ranking Faktoren

Google Ranking Faktoren

Klaus Huber

18.02, 2021

Inhaltsverzeichnis

Sie, als Webseiten-Betreiber verfolgen natürlich das Ziel, möglichst viele Besucher auf Ihre Seite zu bekommen, nicht wahr? Das gelingt am besten, indem Ihre Online-Präsenz in den Google Suchergebnissen weit oben erscheint und die Aufmerksamkeit der User erlangt.

Wie die Seiten in den Ergebnissen angeordnet sind, entscheidet der Google Algorithmus. Dieser Algorithmus arbeitet mit verschiedenen Ranking Faktoren, anhand derer eine Webseite bewertet wird.

Wir haben für Sie in einer ultimativen Liste die 50 wichtigsten Ranking Kriterien zusammengetragen, mit denen Sie Ihre Seite in die Top-Positionen bei Google befördern können.

Die 50 wichtigsten
Google Ranking Faktoren

Wie viele Google Ranking Faktoren gibt es?

Google bezieht eine Fülle von circa 200 Faktoren in das Ranking mit ein. Manche dieser Ranking Kriterien sind bekannt, andere wiederum halten die Suchmaschinen-Betreiber geheim, um eine Manipulation zu vermeiden.

Die Faktoren werden regelmäßig angepasst, um den Nutzern eine möglichst gute Erfahrung zu bieten. So haben einige Kriterien wie die Keyword-Dichte über die Zeit an Bedeutung verloren.

Die Arbeit als SEO beruht also zu einem großen Teil darauf, Anpassungen durchzuführen und Muster zu erkennen. Dabei kann es hilfreich sein, sich auf bestimmte Ranking Faktoren zu stützen, die bereits erprobt wurden und die Qualität des Contents verbessern.

Qualität ist nämlich ein Merkmal, auf das Google besonders großen Wert legt. Wie diese Qualität von der Suchmaschine bemessen wird, sehen Sie in unserer umfassenden Liste der Google Ranking Faktoren.

Welche sind die wichtigsten Google Ranking Faktoren?

Wir haben für Sie eine Liste der 50 wichtigsten Ranking Faktoren und SEO Kriterien zusammengestellt. Einige davon basieren auf einer aussagekräftigen Studie von Backlinko, bei der über 11,8 Million Suchergebnisse analysiert wurden. Viele dieser Kriterien beruhen auf unseren täglichen Erfahrungen im SEO Bereich.

Bestimmte Faktoren beeinflussen das Ranking auf direktem, andere auf indirektem Wege - wir haben diese nicht explizit getrennt. Sie sollen im Groben verstehen, was Google von den Webseiten erwartet.

Domain-Faktoren

Domain-Faktoren

Die Domain selbst gibt Google Aufschluss darüber, wie qualitativ hochwertig die jeweilige Webseite ist. Besonders die Domain Authority und die Domain History beeinflussen das Ranking maßgeblich.

1. Domain Authority
Die Domain Authority ist das wichtigste Domain-Kriterium und zeigt, dass eine Webseite eine so hohe Relevanz für die User hat, dass sie als Referenz für ein bestimmtes Thema herangezogen wird. Die Webseite bietet also, aus Sicht der Suchmaschine, die besten Informationen zu einem Thema und wird folglich hoch gerankt. Die Qualität dieser Domain wird an den externen Links und deren Relevanz bemessen.

2. Domain History
Google bewertet beim Ranking, wie oft eine Domain in der Vergangenheit bereits registriert worden ist und, was der Vorbesitzer damit gemacht hat. Im schlimmsten Fall wurde der vorherige Besitzer abgestraft, was zu einem schlechteren Ranking führen kann. Sie können in diesem Fall Google dazu auffordern, die Domain History zurückzusetzen.

3. Alter der Domain
Wie alt die Domain ist, stellt auch einen Ranking Faktor für Google dar. Die Suchmaschine bezieht in das Ranking mit ein, wann die Webseite das erste Mal indexiert und verlinkt worden ist.

4. Länderspezifische Domain-Erweitung
Eine länderspezifische Domain-Erweiterung (z.B. ".de") ist gut für das Ranking im jeweiligen Land, verschlechtert aber das überregionale Ranking.

TIPP: Achten Sie bei der Wahl Ihrer Domain darauf, dass das wichtigste Keyword darin vorkommt und der Name simpel und vertrauenswürdig klingt.

Nutzersignale

Nutzersignale entstehen, wenn die Besucher einer Webseite mit dieser interagieren. Positive Nutzersignale zeigen Google, dass dem User die Webseite gefällt. Folglich stuft die Suchmaschine sie dann als relevant für andere Nutzer ein und das Ranking verbessert sich.

1. Verweildauer
Eine lange Verweildauer auf der Webseite ist für Google ein Signal, dass dem User der Inhalt gefällt. Dieser Faktor lässt sich unter Umständen anders interpretieren, wenn zum Beispiel User nur dann länger auf der Seite bleiben, wenn sie einen bestimmten Inhalt nicht finden können. In der Regel sind die Nutzer, aber sofort wieder weg, wenn sie das Gesuchte nicht finden.

2. Click Through Rate (CTR)
Dieser Wert gibt an, wie viele Personen tatsächlich auf eine Anzeige im Internet klicken. Eine hohe CTR führt zu einem besseren Google Ranking.

3. Conversion Rate
Eine Conversion ist eine bestimmte Aktion des Nutzers auf einer Webseite (z.B. Kauf eines Produktes oder Anmeldung zu einem Newsletter). Viele Conversions deuten daraufhin, dass der Inhalt der Webseite überzeugend war.

4. Absprungrate
Die Absprungrate gibt an, wie viele User gleich auf den "Zurück" - Button klicken, nachdem sie auf einer Webseite gelandet sind. Häufiges Abspringen wird auch als "Pogo-Sticking" bezeichnet. Google bewertet das als Unzufriedenheit und das Ranking verschlechtert sich.

5. Repeat Traffic
Repeat Traffic bedeutet, dass User immer wieder auf die Webseite zurückkehren. Das kann ein Zeichen dafür sein, dass die Inhalte eine hohe Relevanz haben.

Keyword-Faktoren

Keyword-Faktoren

Keywords sind auch 2021 ein wichtiger Ranking Faktor für Google. Die Suchmaschine überprüft aber nicht nur die Keywords im Einzelnen, sondern auch, ob der Rest des Inhalts zum Thema des Schlüsselbegriffs passt. Verstehen Sie die Keyword-Faktoren also als eine Empfehlung und übertreiben Sie es bei der Verwendung nicht.

1. Keyword im Title Tag
Ein Keyword im Title Tag, am besten möglichst am Anfang, ist ein wichtiges Indiz für das Ranking.

2. Keyword am Anfang einer Domain
Es ist besser für das Ranking, wenn das Haupt-Keyword am Anfang der Domain steht, als in der Mitte oder am Ende.

3. Keyword in der Meta-Description
Das Keyword in der Meta-Description kann unter anderem dazu führen, dass sich die Klickrate erhöht und die Position der Webseite sich verbessert.

4. Keyword in den Überschriften
Das Keyword in der H1 Überschrift scheint immer noch ein wichtiges Signal für Google zu sein. Auch Keywords in H2 und H3 Überschriften zeigen der Suchmaschine, dass dieses Wort wichtig ist.

5. Keyword im Text
Natürlich sollten Sie Ihr Keyword auch im Text verwenden. Sogenanntes Keyword-Stuffing, also überbordende Verwendung von Keywords sollten Sie aber unbedingt vermeiden. Sie können die Keywords auch grammatikalisch anpassen. Google kann diese Anpassungen mittlerweile sehr gut erkennen.

6. Keyword in den ersten 100 Wörtern
Das Keyword in den ersten 100 Wörtern des Contents zu verwenden, steht immer noch in Verbindung mit einem guten Ranking.

7. Keyword im Alt-Attribut
Das Alt-Attribut und der Titel bei Bildern hilft Google dabei, grafischen Content besser zu erkennen. Auch hier sollten Sie das Keyword möglichst weit vorn platzieren.

8. Keyword-Dichte
Keyword-Dichte ist im Jahr 2021 kein so wichtiger Ranking Faktor mehr. Früher wurde sie missbräuchlich verwendet, um ein hohes Ranking zu erzwingen. Dadurch litt vor allem die Lesbarkeit des Textes. Mittlerweile erkennt Google auch themenverwandte Wörter und Synonyme.

9. LSI Keywords im Text
LSI (Latent Semantic Indexing) Keywords sind Wörter, die zu einem anderen Keyword inhaltlich verwandt sind und der Suchmaschine helfen, den Content einzuordnen. Das ist besonders dann wichtig, wenn das Keyword zwei verschiedene Bedeutungen haben kann. Wenn Sie also über das Wort "Bank" schreiben, können LSI Keywors wie "Geld", "Kredit" etc. der Suchmaschine zeigen, dass Sie nicht das Sitzmöbel meinen. LSI Keywords sind auch ein Indiz dafür, dass Ihr Content umfassend behandelt wird, was wiederum zur gesamten Qualität der Seite beiträgt.

10. LSI Keywords im Title Tag und der Meta-Description
Genauso wie die normalen Keywords können auch LSI Keywords im Title Tag und der Meta-Description eingesetzt werden, um Relevanz zu signalisieren.

TIPP: Setzen Sie Keywords dort, wo sie auch passend sind und achten Sie auf die natürliche Lesbarkeit des Contents. Wenn Sie sich mit dem Thema beschäftigen, über das Sie schreiben, werden Sie automatisch auch Synonyme und Umformulierungen verwenden.

Link-Faktoren

Genauso wie Keywords stellen auch Links einen gut messbaren Wert für Google dar. Zwar rückt ihre Bedeutung immer mehr in den Hintergrund, als SEO Kriterium haben sie weiterhin ihre Berechtigung.

Keyword-Faktoren

1. Backlinks von relevanten Webseiten
Laut der Backlinko Studie sollen Webseiten mit vielen Backlinks ein höheres Ranking eingenommen haben. Laut ihren Auswertungen haben die Suchergebnisse auf Platz 1 der SERP 3,8-mal mehr Backlinks als die Ergebnisse auf den Plätzen 2 bis 10.

Backlinks sind die Basis des sogenannten "PageRank", also der Basis des Google Algorithmus, der die Suchergebnisse anordnet. Doch nicht nur die Anzahl der Links ist bedeutend, sondern auch die Autorität bzw. die Relevanz der verlinkenden Seiten. Eine hohe Relevanz ist dann vorhanden, wenn die verlinkenden Webseiten thematisch zur Zielseite passen und natürlich generiert wurden.

Wenn Sie beispielsweise über Fitness schreiben, und die Homepage eines Fitness-Coaches auf Ihre Seite verlinkt, dann haben damit einen relevanten Backlink.

2. Kanonische Links, falls doppelte Inhalte nicht vermeidbar sind
Kanonische Links, also Links, die mit rel="canonical" gekennzeichnet sind, helfen dabei, Duplicate Content zu vermeiden. Sie können eingesetzt werden, wenn gleiche Inhalte über verschiedene URLs erreichbar sind. Google erkennt dann, dass es sich um doppelten Content handelt und verweist auf die Originalseite. Besonders bei Online-Shops, die häufig doppelte Inhalte bei den Produktvarianten haben, sind diese Links unerlässlich.

3. Interne Links mit optimierten Ankertexten
Interne Links helfen dabei, das Thema tiefgehend zu behandeln und sorgen so für einen holistischen Content, den Google als positiv bewertet. Die Links sollten aber nicht nur einfach mit "hier" betitelt werden, sondern einen aussagekräftigen Ankertext besitzen. Benennen Sie im Ankertext das Thema der verlinkten Seite.

4. Affiliate Links nur in Maßen einsetzen
Ein paar Affiliate Links schaden dem Content nicht. Allerdings sollten sie nur in Maßen eingesetzt werden, ansonsten könnte Google das als Spam identifizieren.

5. Keine toten Links
Tote Links, also Links, die zu einer Webseite führen, die nicht mehr existiert, sind ein Zeichen für schlechte Qualität und eine schlecht gepflegte Webseite und wirken sich negativ auf das Ranking aus.

Inhalts-Faktoren

Google weiß, dass die User informative Inhalte brauchen, um ihre Bedürfnisse zu befriedigen. Deswegen ist es vor allem der Content, der den Nutzer überzeugen muss.

Inhalts-Faktoren

1. Tiefe der Themenabdeckung
Je umfangreicher ein Thema behandelt wird, desto qualitativ hochwertiger ist der Content. Ein allgemeingültiger Text, der sich auf kein bestimmtes Thema fokussiert und jeden Punkt nur oberflächlich anreißt, wird den Lesern kaum weiterhelfen. Mit internen Verlinkungen können Sie eine umfangreiche Inhaltsstruktur schaffen, die alle Fragen und Folge-Fragen Ihrer User abdeckt.

TIPP: Konzentrieren Sie sich mit Ihren Inhalten auf ein bestimmtes Thema und eignen Sie sich Fachwissen dazu an. Wenn Sie ein fundiertes Wissen aufgebaut haben, werden Sie als Experte auf dem Gebiet angesehen und der Ruf Ihrer Webseite verbessert sich.

2. Suchintention
Suchintention und SEO sind absolut untrennbar. Die Suchintention ist die Absicht, mit der eine Suchanfrage bei Google getätigt wird. Wenn die Suchintention des Nutzers getroffen wird, führt das zu positiven Nutzersignalen. Diese wiederum kann Google auswerten und interpretiert die Webseiteninhalte als relevant.

3. Aktualität des Inhalts
Die Wichtigkeit dieses Faktors hängt vom jeweiligen Inhalt ab. Informationen zum Corona-Virus müssen ständig aktualisiert werden, ein Ratgeber zum richtigen Reinigen der Fenster kann auch älter sein. Sehen Sie sich einfach Ihre Konkurrenzseiten an und achten Sie darauf, wie aktuell die Inhalte dort gehalten werden.

4. Regelmäßigkeit der Updates
Google erkennt auch, wie oft eine Aktualisierung stattfindet und wie sehr der Inhalt gepflegt wird. Eine ältere Webseite, die regelmäßig aktualisiert wird, kann unter Umständen besser ranken, als eine komplett neu erstellte Seite.

5. Umfang der Updates
Die Suchmaschine bewertet nicht nur die Regelmäßigkeit der Updates, sondern auch deren Umfang. Es macht einen Unterschied, ob große Veränderungen am Content durchgeführt wurden, oder ob man nur ein paar Sätze abgeändert hat.

6. Länge des Contents
Die Länge des Inhalts ist kein alleiniger Ranking Faktor. Zwar gelten längere Texte ab 1000 Wörter als grundsätzlich besser, lange Texte ranken aber nur dann gut, wenn sie auch gleichbleibend gut optimiert sind. Achten Sie deswegen darauf, Ihren Nutzern gleichbleibend viel Informationsgehalt zu bieten und bauschen Sie Ihre Texte nicht unnötig auf.

7. EAT
EAT steht für Expertise, Authoritativeness und Trustworthiness (Fachwissen, Autorität und Vertrauenswürdigkeit). EAT wird in den Google "Search Quality Evaluator Guidelines" als Qualitätsstandard für Webseiten beschrieben und konzentriert sich verstärkt auf den Verfasser eines Webseiten-Inhalts:

  • Fachwissen: Ist der Autor des Inhalts ein Experte auf seinem Gebiet? Bietet er Infos zu seinen Qualifikationen?
  • Autorität: Sind die Quellen, die auf den Inhalt verweisen hochwertig und thematisch relevant? Wird die Webseite als Vorreiter für ein bestimmtes Thema angesehen?
  • Vertrauenswürdigkeit: Guter Ruf des Unternehmens, gute Kundenbewertungen, Datenschutz, SSL-Verschlüsselung etc.

8. Hilfreiche Webseitentools
Alles, was Ihren Usern die Nutzung der Webseite erleichtert, ist ein Qualitätsmerkmal. Webseitentools wie z.B. Währungsrechner bieten den Nutzern einen Mehrwert, der Einfluss auf das Ranking hat.

9. Inhaltliche Korrektheit
Google bewertet Webseiten auch danach, ob sie inhaltlich korrekt und damit seriös sind. Besonders bei YMYL-Content (Your Money, Your Life), also Inhalte mit finanziellen und gesundheitlichen Themen, ist dieser Faktor wichtig. Diese Webseiten können laut Google einen Einfluss auf das Wohlbefinden der Nutzer haben. Würden hier inkorrekte Angaben gemacht werden, hätte das nicht nur negative Auswirkungen auf den User, es kann im schlimmsten Fall sogar gefährlich werden (z.B. bei medizinischen Themen).

10. Unique Content
Einzigartiger Content wird von Google als besonders positiv gewertet. Wenn Sie Inhalte von anderen Seiten kopieren, dann bewertet Google das als Duplicate Content und Sie können abgestraft werden. Unique Content bedeutet z.B, dass Sie in Ihrem individuellen Stil schreiben, neue Begriffe einführen odrer kreative Beispiele präsentieren.

11. Grammatik und Rechtschreibung
Auch korrekte Grammatik und Rechtschreibung sind ein Qualitätsmerkmal des Contents und beeinflussen so auf indirektem Wege das Ranking der Seite. Eine falsche Rechtschreibung kann dazu führen, dass Leser sich vor den Kopf gestoßen fühlen und abspringen. Lassen Sie Ihre Texte also Korrektur lesen.

12. Sprache
Auch hierbei handelt es sich um einen indirekten Ranking Faktor. Achten Sie darauf, dass die Sprache in Ihrem Text einfach und verständlich ist. Verwenden Sie nicht zu viele Fachbegriffe und machen Sie Ihren Usern das Lesen so einfach wie möglich. Verwenden Sie kurze Sätze und formulieren Sie konkrete Aussagen.

13. Menschliche Editoren
Obwohl nicht offiziell bestätigt, geht man davon aus, dass Google menschliche Qualitätsprüfer einsetzt, um den Feinschliff an der Inhaltsüberprüfung von Webseiten zu übernehmen. Nicht zuletzt deswegen, weil inhaltliche Faktoren von Maschinen vergleichsweise schwer zu interpretieren sind.

14. Kontaktseite
Google bevorzugt Webseiten, die es dem User leicht machen Kontaktdaten des Betreibers aufzurufen.

Design-Faktoren

In Zeiten, in denen das Internet schon lange nicht mehr nur aus endlosen Textpassagen besteht, ist das Design einer Webseite enorm wichtig. Die User entscheiden oft binnen weniger Sekunden, ob sie auf einer Seite bleiben oder nicht. Ist Ihre Webseite ansprechend designt, erhöhen sich die Chancen, dass die Nutzer auf Ihrer Seite bleiben.

Design-Faktoren

1. Bildoptimierung
Eine genaue Beschreibung der Bilder im Alt-Tag hilft der Suchmaschine dabei, den Inhalt leichter zuzuordnen. Bilder sollten relativ klein sein, damit sie leicht dargestellt werden können und schneller laden.

2. Multimediale Inhalte
Bilder und Videos sind leicht zu konsumieren und bleiben den Nutzern länger im Gedächtnis. Aus diesem Grund gehören grafische Elemente zu den immer wichtiger werdenden Ranking Kriterien. Überlegen Sie sich also, ob Sie bestimmte Inhalte im Video-Format oder Bild-Format präsentieren können.

3. Benutzerfreundliches Layout/ User Experience
Alles, was dem Nutzer die Navigation und die Orientierung auf der Webseite erleichtert, führt zu positiven Nutzersignalen. Diese sind unerlässlich für ein Top-Ranking. Der Nutzer muss sich auf der Seite zurechtfinden und leicht durch die Inhalte navigieren können. Dazu zählen eine übersichtliche Seitenstruktur, grafische Auflockerungen, Listenelemente, Fettmarkierungen und kurze Absätze. Zu viele störende Elemente, wie z.B. lästige Pop-Ups können die Nutzererfahrung negativ beeinflussen.

Sonstige Faktoren

1. Ladezeiten
Lange Ladezeiten können zu einer höheren Absprungrate führen und diese wiederum verschlechtert das Ranking.

2. Strukturierte Daten
Mit strukturierten Daten werden die Inhalte einer Webseite so gekennzeichnet und strukturiert, dass die Suchmaschine sie leichter interpretieren und indexieren kann. Diese Hilfe für die Suchmaschine wirkt sich positiv auf das Ranking aus.

3. URL-Länge
Eine geringe Korrelation mit dem Google Ranking besteht laut Backlinko bei der URL Länge. Kürzere URLs scheinen demnach tendenziell höhere Rankings zu erzielen.

4. URL Pfad
Der URL-Pfad beschreibt wie oft man auf einen Link klicken muss, um von der Startseite auf eine Unterseite zu gelangen. Ein kurzer URL-Pfad ist gut für das Ranking.

5. Verknüpftes Inhaltsverzeichnis Ein verknüpftes Inhaltsverzeichnis kann Google dabei helfen, den Inhalt einer Webseite besser zu interpretieren.

6. HTTPS
Eine Verschlüsselung mit HTTPS trägt zur allgemeinen Sicherheit der Webseite bei und hat deswegen einen, wenn auch nur kleinen, Einfluss auf das Ranking der Seite. Für die User kann das ein Zeichen für die Vertrauenswürdigkeit sein.

7. HTML Fehler
HTML Fehler sind ein Zeichen für schlechte Qualität und können die Positionierung der Webseite negativ beeinflussen.

8. Social Media Signals
IInhalte, die auf Social Media Kanälen verbreitet und geliked werden können auf indirektem Wege Ihr Ranking verbessern, weil sie zu einer größeren Bekanntheit der Marke beitragen.

9. Mobile Friendly
Ein großer Teil der Suchanfragen wird mittlerweile über Smartphones gestellt. Damit Ihre User die Inhalte Ihrer Webseite auch bequem am Handy nutzen können, sollten Sie darauf achten Ihre Seite Mobile Friendly zu machen. Dazu gehört, dass die Webseite auf dem Smartphone leicht lesbar ist, und dass Links und Buttons problemlos angeklickt werden können.

TIPP: Über die Google Search Console können Sie testen, ob Ihre Webseite für Mobilgeräte optimiert ist.

Fazit

Für Ihre Arbeit als SEO ist es wichtig im zu Blick behalten, was Google von den Webseiten-Inhalten erwartet: nämlich Qualität und Mehrwert für die Nutzer. Das erreichen Sie über am besten über hochwertigen, nutzerzentrierten und abwechslungsreich gestalteten Content.

Fakt ist auch, dass ein Ranking Kriterium allein nicht viel Einfluss auf die Position in den SERPs hat. Das, was Ihnen eine Spitzenposition einbringt, ist die Kombination aus allen Kriterien. Optimieren Sie also so viele Faktoren wie möglich, um Ihrer Webseite ein Top-Ranking zu verschaffen.

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