Absprungrate verbessern 2021:
So geht's!

Absprungrate verbessern

Klaus Huber

16.06, 2021

Inhaltsverzeichnis

Ihre Conversion-Rate sinkt kontinuierlich, obwohl Sie sich abmühen, um Ihre Webseite optimal zu gestalten?

Dann ist Ihre Absprungrate vielleicht zu hoch. Soll heißen, die Besucher kommen auf Ihre Seite und verlassen sie sofort wieder, ohne sich näher umzusehen.

Doch kein Grund zur Panik: In unserem Artikel zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihre Besucher vollends überzeugen und so die Absprungrate auf Ihrer Website senken.

Was ist die Absprungrate?

Was ist Absprungrate

Stellen Sie sich vor, sie betreiben einen Laden in einer Einkaufsmeile. Die Kunden gehen kurz hinein und nach 5 Sekunden auch schon wieder bei der Tür hinaus. Kein Umsehen, kein Stöbern und erst recht kein Kauf.

Der erste Eindruck hat gereicht, um die Besucher zu verscheuchen.

So ähnlich verhält es sich mit der Absprungrate (auch Bounce Rate). Damit bezeichnet man den prozentualen Anteil der Internetuser, die eine Website besuchen und sofort wieder zur Suchergebnisseite zurückkehren, ohne eine Aktion auszuführen. Das heißt die Besucher gehen durch die virtuelle Ladentür, bevor Sie mit der Seite interagieren.

Absprungrate

Vereinfacht gesagt: Wenn eine Website binnen eines Monats 1000 Besucher bekommt und 600 davon gleich nach Aufrufen der Seite wieder in die Suchergebnisseite zurückkehren oder das Fenster schließen, betrifft die Absprungrate 60 Prozent.

Absprungrate vs. Ausstiegsrate

Absprungrate (Bounce Rate) und Ausstiegsrate (Exit Rate) werden oft synonym zueinander verwendet, sagen aber unterschiedliche Dinge aus.

Während die Absprungrate angibt, wie viele Besucher ohne Interaktion eine Website verlassen, zeigt die Ausstiegsrate an, wie viele Besucher eine bestimmte Unterseite der Website verlassen. Dabei ist es egal, wie viele Unterseiten zuvor schon besucht wurden.

Ausstiegsrate

Die Ausstiegsrate darf nicht überbewertet werden, denn in letzter Konsequenz muss jeder Besucher eine Website über irgendeine Unterseite verlassen.

Eine hohe Ausstiegsrate sollten Sie vor allem dann im Blick behalten, wenn Sie auf Seiten mit Kontaktformularen oder anderen wichtigen Prozessen für Ihre Website zutrifft. In diesem Fall kann eine hohe Exit Rate auf Probleme in der Usability hinweisen.

So überprüfen Sie die Absprungrate Ihrer Website

Um Ihre Absprungrate einzusehen, müssen Sie sich zunächst bei Google Analytics anmelden. Dort sehen Sie unter verschiedenen anderen Metriken auch die Registerkarte "Zielgruppenübersicht" und darunter die Option "Verhalten". Von dort aus können Sie die Bounce Rate Ihrer Website und der einzelnen Unterseiten einsehen.

TIPP: Sie können bei Google Analytics auch eine Einstellungsänderung vornehmen, sodass bei der Bounce Rate nur die Nutzer erfasst werden, die weniger als 10 Sekunden auf der Seite bleiben..

Ist eine hohe Absprungrate ein schlechtes Zeichen?

Eine hohe Absprungrate muss nicht per se schlecht sein. Es kommt immer auf die Art von Website an, die Sie betreiben. Ein One-Pager, also eine Internetpräsenz mit nur einer einzigen Seite, hat logischerweise eine sehr hohe Bounce Rate.

Auch Blogs weisen meist eine hohe Absprungrate auf, da viele Besucher nur kurz auf die Seite gehen, um zu prüfen, ob ein neuer Artikel online ist. Auch wenn jemand den Artikel vollständig liest und dann die Website verlässt, wird das als Absprung gewertet (es sei denn er klickt auf weiterführende Links).

Eine hohe Bounce Rate kann auch darauf hinweisen, dass der User die Informationen, die er sucht auch schnell gefunden hat. Das ist zum Beispiel bei reinen Informationsseiten, wie Online-Wörterbüchern oder Kontaktseiten der Fall.

Wenn das Ziel Ihrer Seite aber darin besteht, dass die Nutzer möglichst viele Unterseiten ansteuern (z.B. Online-Shops), dann kann eine hohe Absprungrate ein Zeichen dafür sein, dass Sie nicht die richtigen Besucher anlocken.

Wir zeigen Ihnen, wie Sie auf Ihrer Website die Absprungrate senken und gleichzeitig Ihre Chancen auf Conversions massiv steigern können.

So können Sie Ihre Absprungrate verringern

Wenn die Absprungrate zu hoch ist, dann liegt das meist nicht nur an einem Faktor, sondern an mehreren Kriterien, die zusammenspielen. Wir haben für Sie die wichtigsten Punkte aufgelistet, mit denen Sie Ihre Bounce Rate verbessern können.

Hochwertiger Content

Dass hochwertiger Content für SEO unerlässlich ist, pfeifen schon seit Jahren die Spatzen von den Dächern. Relevante Inhalte sind nun mal das Um und Auf, damit Nutzer auch länger auf Ihrer Website bleiben und sich mehr zu Ihrem Thema informieren.

Was bedeutet relevanter Content? Darunter versteht man Inhalte, die den Nutzern den größtmöglichen Mehrwert in Form von Informationen zu einem bestimmten Thema liefern.

Beantworten Sie mit Ihrem Content also alle Fragen, die Ihre User und potenziellen Kunden haben könnten und bereiten Sie diese Informationen so auf, dass Sie der Besucher schnell und in verständlicher Form findet.

TIPP: Wie Sie alle notwendigen Fragen ermitteln und einen nutzerzentrierten Text erstellen, können Sie in unserem Artikel über die Suchintention nachlesen.

Interne Verlinkungen

Interne Verlinkungen dienen dazu, Ihren Nutzern möglichst viele Informationen anzubieten. Durch das Klicken auf die Links generieren Sie Interaktionen auf Ihrer Seite, die die Absprungrate erheblich senken können.

Achten Sie aber unbedingt darauf, dass sich die Seite in einem neuen Tab öffnet - das ist weniger umständlich für den User (da er nicht extra zurückspringen muss) und verbessert das Nutzererlebnis.

TIPP: Die internen Links können im Fließtext oder zwischen den Absätzen als Empfehlung eingefügt werden.

Visuelle Elemente

Visuelle Elemente wie Bilder und Videos sind sehr leicht zu konsumieren und werden auch gerne angesehen, weil unser Auge sich daran orientieren kann. Wenn Sie solche Elemente auf Ihrer Website haben, erhöht sich automatisch die Chance, dass die User länger dort verweilen werden.

TIPP: Um Videos zu produzieren müssen Sie kein Experte sein. Es reicht oft schon ein Mitschnitt Ihrer Website mit dazugehöriger Tonspur (z.B. als Erklärvideo). Im Prinzip geht es nur darum, mehrere Sinneskanäle anzusprechen.

Lesbarkeit der Texte

Wir lesen online unterschiedlich als offline. Die meisten Internetnutzer machen sich nicht die Mühe, den ganzen Text auf einer Seite durchzulesen, sondern überfliegen (scannen) ihn bloß.

Lange, unübersichtliche Textblöcke werden viele User also schon auf den ersten Blick abschrecken und sind häufig der Grund, warum viele Besucher gleich wieder von einer Website abspringen.

Doch nicht nur lange Textpassagen, sondern auch eine mangelhafte Formatierung kann Ihre User schneller verjagen als Ihnen lieb ist:

Beispiel schwer lesbarer Text

So ein Text motiviert eher zum Gähnen, als zum Weiterlesen. Das Schriftbild ist viel zu unstrukturiert und weist keine auflockernden Elemente auf, zudem fehlt es an fettgedruckten Zwischenüberschriften.

Um es Ihren Lesern also so einfach wie möglich zu machen, Ihre Inhalte aufzunehmen, müssen Sie diese auch übersichtlich gestalten:

  • Schreiben Siekurze Sätze.
  • Halten Sie Absätze kurz und lassen Sie genug Leerraum dazwischen (entspannt die Augen).
  • Seien Sie sparsam mit Fremdwörtern und Fachjargon.
  • Markieren Sie wichtige Begriffe fett.
  • Verwenden Sie Sprungmarken.
  • Verwenden Sie eine leicht lesbare Schriftart mit genügend Kontrast zum Hintergrund.
  • Verwenden Sie Bullet Points und Listenelemente.
  • Formulieren Sie sinnvolle Zwischenüberschriften (müssen genau das wiedergeben, was im Absatz zu lesen ist).
  • Ergänzen Sie ein übersichtliches Inhaltsverzeichnis.

Ladezeiten

In der Regel sind User ungeduldig nicht gewillt länger als 3 Sekunden darauf zu warten, dass eine Seite geladen wird. Dauert das Laden der Seite zu lange, springen sie schnurstracks zur Konkurrenz. Sie tun also gut daran die Ladezeiten Ihrer Seite so zu optimieren, dass den Nutzern in kürzester Zeit alle Inhalte angezeigt werden.

TIPP: Das Tool PageSpeed Insights hilft Ihnen dabei, die Ladezeiten Ihrer Website zu verbessern.

Um die Ladezeit Ihrer Website zu minimieren, können Sie Ihre Bilder komprimieren oder die Größe von Stylesheet- und Skript-Dateien verringern.

Benutzeroberfläche und User Experience

Die Internetuser erwarten sich von einer Website, dass sie leicht und intuitiv zu bedienen ist. Intuitiv bedeutet in dem Fall, dass sich Standardfunktionen wie die Suchfunktion oder der Warenkorb immer an der gleichen Stelle einer Website befinden. Alles andere irritiert den Nutzer nur und führt dazu, dass er von der Seite abspringt.

Ganz wichtig: Setzen Sie auf Einfachheit! Auf keinen Fall sollten Sie Ihre Website mit Informationen und klickbaren Elementen überfrachten:

Beispiel uberfrachtete Website

Werbebanner, jede Menge Menüpunkte und dazu noch ein Slider auf der Startseite. Diese Website ist einfach viel zu überladen.

In Hinblick auf Content Design ist weniger definitiv mehr. Reduzieren Sie die Menüpunkte und verwenden Sie genügend Leerraum (sogenannten Whitespace) zwischen den Zeilen, damit sich die Augen entspannen können - so wie hier:

Beschränken Sie die Menüpunkte Ihrer Website auf das Wesentliche.

Achten Sie auf eine genau und spezifische Beschreibung der Navigationsleiste und konzentrieren Sie sich bei den Menüpunkten auf die wesentlichen Funktionen und Unterpunkte.

Keine störenden Pop-ups

Im Marketing ist man oft auf Werbeanzeigen angewiesen, doch aufdringliche Pop-ups, die den sichtbaren Bereich verdecken, verschrecken Ihre Nutzer eher, als dass sie Ihnen nützen. Setzen Sie diese Elemente also sparsam ein.

Beispiel Pop-up

Solche Pop-ups verdecken meist den ganzen Bildschirm und führen dazu, dass viele Besucher die Seite gleich wieder verlassen, weil ihr Lesefluss unterbrochen wurde. Manche dieser Anzeigen enthalten auch noch leicht provokante Aussagen, die sich zusätzlich negativ auf die User Experience auswirken.

TIPP: Ersetzen Sie Pup-ups durch gut platzierte Call-to-Actions. Diese sind weniger aufdringlich und haben einen deutlich positiveren Effekt auf das Nutzererlebnis.

Einen ähnlich negativen Effekt haben übrigens auch Slider auf der Startseite (Bilder, die nach einigen Sekunden ausgewechselt werden). Waren Sie vor einigen Jahren noch voll im Trend, so sind Sie heute ein absolutes No-Go. Die User wollen nicht mehrere Sekunden warten, bis ihnen der Slider die Informationen anzeigt, die sie haben wollen.

Keywords

Stellen Sie sicher, dass Sie die passenden Keywords in Ihren Content integrieren. Longtail-Keywords sind oftmals lukrativer, da die Suchenden schon genau wissen, was sie haben möchten.

Zwar ziehen Sie dadurch in Summe weniger Besucher an, doch diejenigen die kommen, werden auch länger auf der Seite verweilen und eher eine Conversion durchführen.

TIPP: Schauen Sie sich dazu unseren Artikel zur SEO Text Erstellung an. Dort haben wir alle wichtigen Informationen zur Verwendung von Keywords zusammengefasst.

Wenn Sie die richtigen Keywords zu Ihrem Thema auswählen, gehen Sie auch sicher, dass Sie die richtige Zielgruppe anziehen. Wie Sie Ihre potenziellen Kunden definieren, haben wir Ihnen schon in unserem Artikel zur Buyer Persona gezeigt.

Überzeugen Sie mit Storytelling

Wir Menschen lieben Geschichten, weil Sie uns auf einer emotionalen Ebene ansprechen und eine Identifizierung mit der Marke ermöglichen.

Verpacken Sie Ihr Angebot also in ein Geschichte und erzählen Sie beispielweise, welche Hindernisse Sie überwinden mussten, um Ihr Unternehmen zum Erfolg zu führen. Auch das Erzählen von Visionen und Zielen für die Zukunft kommt bei den Kunden gut an.

Beispiel Storytelling IKEA

Große Marken leben vom Geschichten-Erzählen: IKEA macht seine Kunden durch Storytelling zu Helden des Alltags und setzt dadurch seine Produkte geschickt in Szene.

Mobile Optimierung

Wird Ihre Webseite auch auf Handys perfekt angezeigt? Zahlreiche Besucher gelangen über mobile Endgeräte auf Ihre Webseite. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Online-Präsenz auch auf Smartphones und Tablets optimal dargestellt werden kann, Stichwort: Responsive Design.

TIPP: Nutzen Sie das Mobile Friendly Test Tool, um zu überprüfen, wie Ihre Seite auf Mobilgeräten performt.

Gepflegte Website

Mit gepflegter Webseite meinen wir, dass sich nicht zu viele (im besten Fall gar keine) toten Links oder kaputten Bilder auf Ihrer Seite befinden sollten. Fügen Sie bei 404-Fehlerseiten am besten einen Redirect ein. Generell sollten Sie darauf achten, dass Ihre Seite rundum sauber programmiert ist und einwandfrei funktioniert.

Meta-Daten überprüfen

Ihre Absprungrate senken Sie auch, indem Sie die Meta-Daten wie Title und Description optimieren. Diese müssen mit Ihren Inhalten auf der Webseite übereinstimmen und dürfen den User nicht in die Irre führen. Ein Nutzer, der die versprochenen Informationen nicht findet, wird sich schnell auf die Suche nach einer anderen Website machen.

Achten Sie darauf, dass Title und Description nicht zu lange sind und dennoch die wichtigsten Infos der Website wiedergeben. Scheuen Sie sich auch nicht davor, der Beschreibung eine Call-to-Action hinzuzufügen.

TIPP: Falls Sie wissen möchten, wie Sie eine solche Meta-Description erstellen, schauen Sie einfach mal bei unserem Meta-Description-Generator vorbei.

Gewinnen Sie Vertrauen

Um Vertrauen bei Ihren Nutzern zu schaffen brauchen sie nicht nur Zertifikate und Auszeichnungen, sondern auch eine korrekte Rechtschreibung und ein seriöses Design. Finden sich schon in den ersten Sätzen unzählige Tippfehler, dann ist das für die User ein Zeichen, dass Sie sich nicht um Ihre Website kümmern.

TIPP: Lassen Sie Ihre Texte immer Korrektur lesen und verzichten Sie beim Design auf allzu grelle Farben und blinkende Banner.

Nutzen Sie A/B-Tests

Scheuen Sie sich nicht davor, die Änderungen an Ihrer Website mittels eines A/B-Tests zu überprüfen. Dabei werden zwei Versionen der Seite online gebracht und überprüft, welche die besten Erfolge erzielt. So können Sie die Optimierungsmaßnahmen effektiv überprüfen. Idealerweise haben Sie regelmäßig solche Tests laufen.

Bounce Rate verbessern für Online-Shops

Insbesondere Online-Shops leben davon, dass die Kunden mehrere Unterseiten aufrufen. Das ist ein Zeichen dafür, dass sie sich näher zu einem Produkt informieren und einen Kauf tätigen wollen.

Wir haben für Sie eine Zusammenstellung der wichtigsten Faktoren zum Senken der Bounce Rate, speziell für Online Shops.

Produkteingrenzungen

Unübersichtlichkeit verschreckt die Nutzer. Ermöglichen Sie es Ihren Kunden also die Produkte durch Filter in Kategorien einzugrenzen (z.B. nach Farbe sortieren). So haben Ihre User einen besseren Überblick und finden schneller das, was sie suchen. Besonders bei einer großen Produktauswahl ist so eine Funktion unerlässlich.

Beispiel Produktfilter

Der Großhändler Zalando macht es vor: Die Produkte lassen sich nach sinnvollen Kategorien filtern. So können die Kunden spezifische Suchen starten.

Vergessen Sie nicht auf den sogenannten Choice-Overload-Effekt: Zu viel Auswahl führt bei Ihren Nutzern zu einer Überforderung, sodass sie meist gar keine Entscheidung treffen und nichts kaufen. Mehr dazu in unserem Artikel über Verkaufspsychologie für Webseiten.

Anzeige und Landingpage müssen übereinstimmen

Selbstverständlich soll Ihre Landingpage genau das Angebot enthalten, das Sie in Ihrer Anzeige anpreisen. Ein Kunde der nicht das findet, was ihm versprochen wurde, wird sich schnell betrogen fühlen und zur Konkurrenz-Seite springen.

Wenn Sie in der Anzeige "Laufschuhe um unter 50 Euro" lesen und auf der Website kein einziges Paar unter hundert Euro vorfinden, werden Sie den Shop wohl schnellstmöglich verlassen und nach einem anderen suchen.

Ihre Inhalte sind perfekt auf die Bedürfnisse Ihrer Kunden zugeschnitten und trotzdem steigt Ihre Bounce Rate kontinuierlich an? Dann haben Sie Ihr Angebot vielleicht nicht richtig kommuniziert wird. Beschreiben Sie in Ihrer Überschrift genau, was den User erwartet und spiegeln Sie das in Ihrem Titelbild wider. Das beste Angebot hilft Ihnen nichts, wenn es nicht bei den Kunden ankommt.

Trust-Symbole

Besonders bei höheren Preissegmenten, sind Kunden zögerlicher beim Kauf. Stellen Sie sicher, dass genügend Vertrauens-Symbole in Form von Zertifikaten, Gütesiegeln oder Kundenbewertungen auf Ihrer Webseite zu sehen sind.

Das Gütesiegel von Trusted Shops gilt als besonders vertrauenerweckend. Die Zertifizierung können Sie über die Website des Unternehmens anfordern.

Bewertungssiegel

Zu den Trust-Faktoren zählt auch, dass Sie Ihre Kontaktinformationen leicht zugänglich machen und Service-Leistungen in den Vordergrund stellen. Die Kunden werden sich gleich viel wohler fühlen, wenn Sie die Möglichkeit haben, sich beraten zu lassen. Alternativ können Sie auch eine umfangreiche FAQ-Seite zur Verfügung stellen.

Viele Websites und Shops besitzen heutzutage die Möglichkeit eines Live-Chats mit echten Mitarbeitern. Überlegen Sie sich, inwieweit Sie so etwas auf Ihrer Seite einfügen können.

Bezahlmethoden

Jeder Besucher bevorzugt eine andere Art zu zahlen, weswegen möglichst viele Bezahlmethoden Ihre Chancen erhöhen, Kunden auf der Seite zu behalten.

TIPP: Berücksichtigen Sie auch länder- und regionenspezifische Bezahlvarianten, sowie die automatische Umrechnung in die jeweilige Landeswährung.

Keine überflüssigen Eingabefelder

Jeder Klick ist ein Klick zu viel. Ihre User möchten möglichst einfach und schnell eine Interaktion auf der Website durchführen können. Vermeiden Sie überschüssige Eingabefelder (z.B. Firmenangaben bei überwiegen privaten Kunden) so gut wie möglich.

Verständliche CTAs

Der Grund, warum viele User von einer Seite wieder abspringen liegt oft darin, dass sie nicht wissen, was Sie als Nächstes tun sollen. Ein Call-to-Action-Button sollte deswegen nicht nur farblich betont werden, sondern auch genau beschreiben, wohin er führt.

Anmeldefreie Bestellvorgänge

Ein häufiger Grund, warum Nutzer einen Kauf nicht abschließen liegt darin, dass Sie sich nicht durch erst durch die (teilweise sehr langwierige) Registrierung kämpfen wollen. Erlauben Sie also auch anmeldefreie Gast-Bestellungen. Damit holen Sie vor allem die Kunden ab, die einen Spontankauf tätigen wollen.

Fazit

In diesem Artikel haben wir mehrere Faktoren zusammengefasst, die die Absprungrate einer Website beeinflussen und die auch Sie bei Ihrer Optimierung berücksichtigen sollten.

Die Absprungrate ist eine der wichtigsten Indikatoren für den Erfolg einer Website, denn sie kann Auskunft darüber geben, ob die Qualität Ihrer Seite eventuell unzureichend für Ihre Nutzer ist.

Sie tun also nicht nur sich selbst, sondern auch Ihren Usern einen Gefallen, wenn Sie Ihre Online-Präsenz so aufbauen, dass Sie leicht konsumierbar ist und alle wichtigen Informationen gleich gefunden werden können.

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Klaus Huber

Geschäftsführer MAXXmarketing GmbH

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